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Flugplatz Itzehoe EDHF Der Wohlfühlflugplatz im hohen Norden
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ILV in Hohenlockstedt

Der Itzehoer Luftsportverein sitzt auf einem sehr markanten Stück Zeit- und Luftsportgeschichte: dem Flugplatz Hungriger Wolf in der Gemeinde Hohenlockstedt.

Die Historie

  1. 1950

    Wie alles begonnen hat

    Der Itzehoer Luftsportverein e.V. wurde 1950 als „Interessengemeinschaft Segelflug Itzehoe“ gegründet. Die Gründungsmitglieder kamen aus Itzehoe, und in den 50er Jahren war Luftsport weniger an einen Platz als an Aktivitäten gebunden. Der Flugplatz Hungriger Wolf hatte primär die Aufgabe der Flüchtlings- und Vertriebenen-Unterbringung, der Feldflugplatz war mit dem Kriegsende weitgehend ungenutzt. Die Perspektive Bundeswehr war hoch politisch und hat sich erst 1955 manifestiert. Auf der Bundeswehr-Agenda gab es große Fragen, ein Provinzflugplatz auf dem Gelände des Lockstedter Lagers – so hieß Hohenlockstedt damals – stand nicht wirklich hoch auf der 1955er „To-Do“-Liste.

  2. 1955

    Erster Sportflugplatz der Bundesrepublik

    Sehr weit oben allerdings rangierte der Flugplatz Hungriger Wolf auf einer ganz anderen Liste: Am 25. Mai 1955 wurde der Flugplatz Hungriger Wolf der erste zugelassene Sportflugplatz der jungen Bundesrepublik.

  3. 1956

    Aus Lockstedter Lager wird Hohenlockstedt

    1955 gab es also einen Itzehoer Luftsportverein auf dem Flugplatz Hungriger Wolf in der Gemeinde … Lockstedter Lager. Mit dem Begriff „Lager“ waren, wie man sich mit etwas Phantasie vorstellen kann, nur sehr wenig positive Assoziationen verbunden. Die Bürger der Ortschaften haben die Initiative ergriffen und die Umbenennung betrieben. 1956 wurde aus Lockstedter Lager die Gemeinde Hohenlockstedt, und so ist es auch heute.

Alter und neuer Tower auf dem Flugplatz Hungriger Wolf
Alt und neu: die Türme am Hungrigen Wolf

Ein Ort mit vielen Facetten

Hohenlockstedt 1956, das war damals viel militärische Geschichte, aber auch Sitz für viele Spezialisten, die weit über die Grenzen des Ortes bekannt sind: Schmidt-Lola, Bürsten und Fussmatten, Feuerhand Petroleum-Lampen, die Keramikmanufaktur Kupfermühle oder der Pharma-Hersteller G. Pohl-Boskamp, um nur einige zu nennen. In diesem Umfeld ermöglichte der Itzehoer Luftsportverein privaten Flugsport in harmonischer Koexistenz mit zunehmend militärischer Nutzung, eingebettet in einen Ort mit vielen Facetten.

Unser Hohenlockstedt

Der Wasserturm von Hohenlockstedt
Wahrzeichen

Wasserturm

Sehr viele Jahre prägte der Lockstedt-Lager Wasserturm das Ortsbild. Wichtig für die Wasserversorgung und gleichzeitig Anzeigetafel für die Aktivitäten auf dem militärischen Übungsgelände. Der Truppenübungsplatz ist lange Geschichte, der Wasserturm hat keine Bedeutung mehr für die Wasserversorgung. Dennoch ist der Turm unverkennbare Landmarke für den Ort.

Waldweg bei Hohenlockstedt
Natur pur

Wald und Wiesen

Rund um den Ort schließt sich unmittelbar „Landschaft“ an: alte Mischwälder, von Bachläufen durchzogen, Gebiete mit intensiver Fischzucht und Wiesen und Weiden der regionalen Landwirte.

Das Rathaus von Hohenlockstedt im Park
Mitten im Ort

Rathaus

Sehr wahrscheinlich dürfte das Hohenlockstedter Rathaus das stilvollste in Schleswig-Holstein sein: ein verspieltes Bauwerk als Spiegel der Bauzeit auf einem parkartigen Grundstück mitten im Ort.

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