Parallel zu Ihren ersten Flugstunden starten Sie mit der Sprechfunkausbildung. Sie beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil, die Termine können Sie mit uns individuell abstimmen.
Deutsch und Englisch
Das beschränkt gültige Sprechfunkzeugnis BZF I berechtigt zur Durchführung des Sprechfunks auf Flügen nach Sichtflugregeln (VFR) in deutscher sowie in englischer Sprache (English Proficiency 4, 5, 6).
Empfehlung Für angehende PPL-Piloten die interessanteste Wahl: Auslandsflüge stellen dann kein Problem dar.
Nur Deutsch
Das BZF II berechtigt ausschließlich zur Durchführung des Sprechfunks auf Flügen nach Sichtflugregeln (VFR) in deutscher Sprache innerhalb Deutschlands, der Schweiz und Österreichs.
Geflogen werden darf nur in Lufträumen unterhalb Flugfläche 100 und in der Regel nicht auf internationalen Verkehrsflughäfen. Oberhalb FL 100 ist die englische Sprache ein Muss.
Voraussetzungen
- Mindestens 15 Jahre alt, oder das Mindestalter spätestens drei Monate nach der Prüfung erreichen
- Das BZF I kann als Vollprüfung oder als Zusatzprüfung zum BZF II erworben werden
Die Prüfung
Die Abnahme der Prüfung findet bei der Bundesnetzagentur statt, unter anderem in Berlin oder Hamburg. Sie besteht aus vier Teilen:
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Theorie
60 Minuten, Multiple-Choice-Test in deutscher Sprache mit 100 Fragen.
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Flugvorbereitung
Drei praxisnahe Fragen werden anhand gestellter Flugvorbereitungsunterlagen mündlich beantwortet, zum Beispiel: „Erklären Sie den Einflug über ECHO.“ Die Vorgehensweise (Flugrouten, Pflichtmeldungen) erklären Sie auf einer Sichtanflugkarte. Bewertet wird die Beherrschung und Einhaltung der Standardverfahren.
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Englisch (nur BZF I)
Ein kurzer Fachtext in englischer Sprache, ein Auszug aus luftrechtlichen Veröffentlichungen, wird flüssig laut gelesen und anschließend mündlich übersetzt. Bewertet werden die inhaltliche Richtigkeit und die allgemeine Beherrschung der englischen Sprache.
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Praxis
Ein Flug von A nach B wird simuliert, mehrere Prüflinge sind gleichzeitig am Funk aktiv, als würden sie tatsächlich ab- und anfliegen. Der Beisitzer spielt den Fluglotsen. Kandidaten für das BZF I führen eines der beiden Verfahren in englischer Sprache durch. Bewertet werden Standardverfahren, zügige Abwicklung, Funkdisziplin, pünktliche Pflichtmeldungen und die Standardsprechgruppen. Anschließend können auch Sonderfälle wie Not- oder Dringlichkeitsmeldungen verlangt werden.
Was kostet das?
Unsere Beispielrechnung: BZF II rund 400 €, BZF I rund 400 €, Aufstieg vom BZF II zum BZF I rund 250 €, jeweils Verwaltungskosten und Theorie. Die amtliche Prüfungsgebühr kommt hinzu. Alle Angaben ohne Gewähr, es gilt die aktuelle Preisliste.
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